Das Thema „frauenfeindliche Lieder“ wird seit mehreren Jahren in verschiedenen
Städten zu unterschiedlichen Anlässen wie lokalen Volksfesten diskutiert und stößt
immer wieder Debatten an.
Wir stehen für sichere Feste für alle.
Feste sind öffentliche Räume – und öffentliche Räume müssen für alle Menschen sicher sein, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, sexueller Orientierung oder körperlichen Voraussetzungen. Sicherheit ist die Grundlage für gesellschaftliche Teilhabe. In einer modernen und offenen Gesellschaft gehört ein bewusster, respektvoller Umgang miteinander selbstverständlich dazu. Das ist kein kurzfristiger Trend, sondern Ausdruck von Verantwortung, Respekt und gesellschaftlichem Zusammenhalt.
Präventive Maßnahmen wie Notfallkärtchen, sichere Heimwege, Awareness Teams und Safe Spaces können helfen, Grenzverletzungen zu verhindern, bevor sie entstehen. Seit vielen Jahren sprechen wir deshalb Empfehlungen für ein sicheres und respektvolles Feiern aus.
Zu einem gelungenen Fest gehört auch die Musikauswahl. Musik prägt Atmosphäre und Verhalten. Texte, die Frauen abwerten, diskriminieren oder Gewalt verherrlichen, tragen nicht zu einem sicheren und respektvollen Miteinander bei. Eine bewusste Musikauswahl steht hingegen für Wertschätzung, gute Stimmung und einen Rahmen, in dem sich möglichst alle Menschen wohlfühlen können.
Als Gleichstellungsbeauftragte setzen wir uns für ein diskriminierungsfreies Leben, Arbeiten und Feiern ein. Unsere Aufgabe ist es, für gleichstellungspolitische Themen zu sensibilisieren, Bewusstsein zu schaffen und Impulse für ein respektvolles gesellschaftliches Miteinander zu geben.